Akzeptieren Sie zuerst die Cookies um die Karte zu laden.

Cookies jetzt akzeptieren.

Werk- und Feuerwehrzentrum, Langrickenbach
STABULA - 4. Rang
2025

Das neue Werk- und Feuerwehrzentrum in Langrickenbach fügt sich als klar gegliederter Längsbau selbstverständlich in die bestehende Dorfstruktur ein. Mit seiner ruhigen, zeitgemäßen Architektursprache stärkt es die ortstypische Identität und interpretiert die Typologie landwirtschaftlicher Zweckbauten in moderner Form als prägnanten Holzbau.

Die Setzung des Gebäudes schafft grosszügige Freiräume und erhält bestehende Obstbäume, während neue Pflanzungen und artenreiche Wiesenflächen eine fliessende Verbindung zur umgebenden Landschaft herstellen. Diese naturnahe Gestaltung fördert gezielt die Biodiversität und integriert ökologische Funktionen wie Retentionsmulden und versickerungsfähige Beläge für einen nachhaltigen Umgang mit Regenwasser. 

Konstruktiv überzeugt der Bau durch eine materialeffiziente Holzsystembauweise in Kombination mit einem robusten Betonkern. Die Fassadengestaltung aus Holz und Sichtbeton verbindet Langlebigkeit mit einer warmen, ortsbezogenen Materialität. Eine dachintegrierte Photovoltaikanlage sowie eine Erdwärmepumpe gewährleisten einen ressourcenschonenden und zukunftsfähigen Betrieb.

Die klar strukturierte Organisation ermöglicht optimale Abläufe und schafft funktionale Synergien zwischen Feuerwehr und Werkhof. So entsteht ein kompakter, effizienter Baukörper, der betriebliche Anforderungen, Nachhaltigkeit und ortsbauliche Qualität in Einklang bringt. 

Architektur moos. giuliani. herrmann. architekten.
Philipp Ruppli, Rainer Vock, Roman Giuliani
Statik

IHT Ingenieurbüro für Holz + Technik AG, Schaffhausen

Landschaft

Blum Freiraumplanung, Schaffhausen

Spezialist:innen

Visualisierung: Julian Nieciecki Images, Zürich